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Mehr über Faltbare Module & Solartaschen: Auswahl, Technik und häufige Fragen

Faltbares Solarpanel oder festes Modul?

Ein festes Dachmodul arbeitet unbeaufsichtigt, aber flach und oft im Schatten des Stellplatzes. Ein faltbares Solarmodul stellen Sie in die Sonne und drehen es nach – im Winter und bei schattigen Plätzen bringt es deshalb häufig mehr als ein doppelt so großes Dachmodul. Es wiegt zwischen 2 und 10 kg, hat einen Ständer, Tragegriff und Tasche und lässt sich im Kofferraum, Wohnmobil oder Keller verstauen. Als Ergänzung zur Dachanlage, als Solarpanel für die Powerstation oder als Notstrom-Reserve ist es die flexibelste Lösung.

Welche Leistung für welche Powerstation?

  • 60–100 W: Powerstations bis 300 Wh (Anker SOLIX C300X), Handy, Laptop, Kühlbox am Tag; ultraleicht für Rad, Kanu und Tagestour.
  • 200 W: 1-kWh-Klasse (C1000X Gen 2) in etwa 6 Sonnenstunden voll, 2-kWh-Klasse (S2000, C2000 Gen 2) in rund 11 – das ausgewogene Set für Camping-Wochenenden.
  • 400 W: S2000 und C2000 Gen 2 in rund 5,5 Stunden, F3000 in etwa 9 Stunden; zwei 400-W-Panels nutzen den Solareingang der F3000 (bis 2.400 W) aus.

Welche Panelleistung Ihre Powerstation an einem Sommertag wieder füllt, zeigt der Powerstation-Simulator.

Anschluss: MC4, XT60, XT60i, Anderson

Anker-SOLIX-Panels (PS100, PS200, PS400) haben XT60-Stecker und passen direkt an Anker-Powerstations; an die S2000 mit XT60i-Eingang über das beiliegende Kabel. Offgridtec-Solartaschen enden auf MC4 und laufen an jedem MPPT- oder PWM-Laderegler sowie über Adapter an Powerstations mit MC4- oder Anderson-Eingang. Parallel schalten Sie zwei Panels mit einem Y-Verteiler; die Summe darf den Solareingang der Station nicht überschreiten.

Bifazial, IP68, N-Typ – was zählt

Bifaziale Panels (Anker SOLIX PS-Serie) nehmen Licht auch von hinten auf – auf hellem Boden oder Kies bis zu 10 % mehr. IP68 bedeutet staubdicht und zeitweise untertauchbar, also regenfest im Betrieb. N-Typ-Zellen mit über 25 % Wirkungsgrad halten die Panels bei gleicher Leistung kleiner. Achten Sie auf das Gewicht pro Watt und darauf, ob Ständer und Tasche enthalten sind.

Häufige Fragen zu faltbaren Solarmodulen

Kann ich ein faltbares Solarpanel an meine Wohnmobil-Solaranlage anschließen?

Ja, parallel zum Dachmodul am selben Laderegler (gleiche Modulspannung) oder an einen eigenen kleinen MPPT-Regler mit Außensteckdose. Viele Wohnmobile haben dafür eine Solar-Außenbuchse; die passenden Adapter finden Sie unter Stecker & Adapter.

Welches Panel passt zur Anker SOLIX C1000X Gen 2?

Alle Panels der PS-Serie: PS100 für Tagestouren, PS200 als Standard, PS400 für Ladung in rund drei Stunden. Die fertigen Kombinationen gibt es als Solargenerator-Sets mit Kabel und abgestimmten Komponenten.

Wie viel Strom liefert ein 200-W-Faltmodul wirklich?

Bei klarer Sonne und Ausrichtung 150 bis 170 W, über einen Sommertag etwa 0,8 bis 1 kWh, im Winter 0,2 bis 0,3 kWh. Nachführen zur Sonne alle zwei Stunden bringt 20 bis 30 % mehr als ein fest liegendes Panel.

Darf das Panel im Regen stehen?

IP67/IP68-Panels ja; die Steckverbinder gehören trotzdem vor Pfützen geschützt. Nicht geeignet sind Panels mit Stoffrand und offenen Anschlussboxen – diese nur bei trockenem Wetter aufstellen.

Faltmodul oder flexibles Modul?

Flexible Module werden fest aufgeklebt und bleiben am Fahrzeug; Faltmodule werden mitgenommen und aufgestellt. Wer beides will, kombiniert ein flexibles Dachmodul für die Fahrt mit einem Faltmodul für den Stellplatz.