Ergebnisse 1–24 von 36 werden angezeigtNach Preis sortiert: aufsteigend

Mehr über Batterieladegeräte: Auswahl, Technik und häufige Fragen

Welches Ladegerät für welche Batterie?

  • Blei (AGM, Gel, Nass): mehrstufige Kennlinie mit Bulk, Absorption und Float; Erhaltungsladung für Einlagerung über Winter.
  • LiFePO4: Lithium-Profil mit 14,2–14,6 V (12 V), ohne Ausgleichsladung; alle Victron Blue Smart und die hier gelisteten Votronic/Offgridtec-Geräte sind lithiumfähig.
  • Ladestrom: 10–20 % der Kapazität in Ah – 10 A für 100 Ah, 30 A für 200–300 Ah. Schneller laden LiFePO4-Batterien bis 50 %.

Ladebooster: Laden während der Fahrt

Moderne Lichtmaschinen mit Euro-6-Regelung liefern zu wenig Spannung, um Aufbaubatterien voll zu laden – LiFePO4 kann sie sogar überlasten. Ein Ladebooster (Votronic VCC, Victron Orion-Tr Smart) hebt die Spannung an, begrenzt den Strom und lädt mit der richtigen Kennlinie: 30 A entsprechen etwa 100 Ah LiFePO4 in drei Fahrstunden.

Einbau und Zubehör

Ladegerät belüftet und nah an der Batterie montieren, Temperatursensor nutzen, Kabel nach Strom auslegen (Kabelrechner). Für Wohnmobile mit Landstrom bietet sich die Kombination aus Ladegerät und Wechselrichter oder gleich ein Victron MultiPlus an. Batteriemonitore zeigen, wann die Batterie wirklich voll ist.

Häufige Fragen zu Batterieladegeräten

Kann ich eine LiFePO4-Batterie mit einem alten Blei-Ladegerät laden?

Nur, wenn es eine Lithium-Kennlinie hat. Ohne sie bleibt die Batterie unvoll oder das BMS trennt – besser ein lithiumfähiges Ladegerät.

Wie lange dauert das Laden?

Kapazität in Ah geteilt durch Ladestrom, plus etwa 20 % für die Absorptionsphase: 100 Ah mit 15 A ≈ 8 Stunden bei Blei, 7 Stunden bei LiFePO4.

IP22, IP65 oder IP67?

IP22 für trockene Innenräume, IP65 spritzwassergeschützt für Garage und Fahrzeug, IP67 wasserdicht für Boot und Außenbereich.