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Mehr über Faltbare Module & Solartaschen: Auswahl, Technik und häufige Fragen

Faltmodul für Powerstation oder für die 12-V-Batterie?

  • Für Powerstations (Anker SOLIX PS100, PS200, PS400, PS60X): mit XT60- oder MC4-Ausgang direkt an Anker SOLIX, EcoFlow, Bluetti oder Jackery; bifaziale Modelle nutzen auch Streulicht von der Rückseite, IP68 schützt vor Regen und Staub.
  • Für 12-V-Batterien (Offgridtec FSP-2 Ultra, FSP-Max): Solarkoffer mit integriertem oder beiliegendem MPPT-Laderegler, Batterieklemmen und Kabelsatz – laden Bordbatterie, Boots- oder Gartenhausakku ohne Dachmontage.

Wie viel Leistung bringt ein faltbares Solarmodul?

Ein 100-W-Faltmodul liefert optimal ausgerichtet in der Mittagssonne 70–90 W, über den Sommertag 300–400 Wh; ein 200-W-Modul lädt eine 1-kWh-Powerstation an einem sonnigen Tag etwa einmal voll. Weil Sie das Modul der Sonne nachführen können, erzielen Faltmodule pro Watt oft mehr Ertrag als fest montierte Dachmodule. Laufzeit und Ladedauer rechnet der Powerstation-Simulator.

Worauf beim Kauf achten?

  • Stecker: XT60/XT60i und Anderson für Powerstations, MC4 universell, 8-mm-Rundstecker für ältere Geräte – Adapter liegen vielen Modellen bei.
  • Zellen: monokristalline PERC- oder N-Typ-Zellen mit 22–24 % Wirkungsgrad; ETFE-Oberfläche ist langlebiger als PET.
  • Standfüße, Tragegriff, Ösen zum Aufhängen und ein Kabel mit ausreichender Länge erleichtern das Ausrichten.

Häufige Fragen zu faltbaren Solarmodulen

Kann ich zwei Faltmodule kombinieren?

Ja, parallel mit einem Y-Kabel bei gleicher Spannung oder in Reihe, solange die Eingangsspannung der Powerstation nicht überschritten wird (bei Anker SOLIX meist 60 V).

Laden Faltmodule auch bei Bewölkung?

Ja, mit 10–30 % der Nennleistung; bifaziale Module und MPPT-Eingänge holen bei diffusem Licht mehr heraus.

Sind die Module wasserdicht?

Die Panels selbst sind spritzwasser- bis wasserdicht (IP65–IP68), Stecker und Anschlussbox sollten vor Dauerregen geschützt werden.