Laderegler

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Ein Solar Laderegler sollte nicht zu knapp dimensioniert sein, auch sollte hier nicht an der falschen Stelle gespart werden. Wichtiger ist der maximale Strom (A) des Solarmoduls und auch der Verbraucher. Liegt dieser höher als die beim Laderegler angegebene Ampere-Zahl, kann der Regler zerstört werden oder die Sicherung reagiert.
Solar-Laderegler sollten immer auf die maximale mögliche Leistung Ihrer Solarmodule ausgelegt sein. Hierzu addiert man den maximal möglichen Strom (A). Damit eine spätere, evtl. geplante Erweiterung noch möglich ist, kann hier ein deutlich höherer Wert angesetzt werden, andernfalls muss man bei einer späteren Erweiterung der Solarmodul-Leistung auch einen stärkeren Laderegler anschaffen. Starke Verbraucher wie Wechselrichter oder Elektromotoren schließt man üblicherweise direkt am Akku an, da die Startströme meist deutlich höher als die Obergrenze des Laderegler-Verbraucherausganges liegt.


Wann empfiehlt sich ein MPPT-Solarladeregler bzw. ein PWM-Solarladeregler?

Bewegt man sich eher in kühleren Regionen bzw. ist sogar Wintercamper oder besucht man eher die wärmeren Gefilde?
Da die Zellenspannung der Solar-Module mit steigender Temperatur sinkt, fällt die zusätzliche Leistungsausbeute durch den MPP-Regler in wärmeren Gefilden niedriger aus als bei kühleren Temperaturen.Werden die angeschlossenen Verbraucher auch tagsüber betrieben oder sollte der tagsüber erzeugte Strom vorzugsweise abends zur Verfügung stehen?
Der Mehraufwand für einen MPP-Regler empfiehlt sich besonders dann, wenn die Batterie auch tagsüber durch die angeschlossenen Verbraucher (z.B. durch einen Kompressor-Kühlschrank) belastet wird. Wird der tagsüber erzeugte Strom aber vornehmlich abends verbraucht, ist der PWM-Laderegler oder SR-Regler (Shunt-Regler) eher zu empfehlen, da die Kapazitätseinlagerung in die Batterie (Ah) ohnehin mehr Zeit benötigt als die Steigerung der Batteriespannung.